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72 Stunden – Uns schickt der Himmel

72 Stunden - Uns schickt der Himmel

72 Stunden – Uns schickt der Himmel

Wie mich
der Vater gesandt hat,

so sende ich Euch.
(Joh 20,21)

Wer traut sich an ein Projekt?
„Packt mit an – uns schickt der Himmel!“

„Packt mit an – uns schickt der Himmel“: Unter diesem Motto lädt der Bund der deutschen katholischen Jugend zur bundesweit größten Sozialaktion ein. In 72 Stunden realisieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vom 13. bs 16. Juni eine gemeinnützige, soziale oder politische Aufgabe und setzen damit nicht nur ein wichtiges Zeichen für das Ehrenamt, sondern auch für Solidarität.

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Terminsachen

Verkündigung des Herrn (c) www.karin-saeckl.de

Verkündigung des Herrn (c) http://www.karin-saeckl.de

Ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe,
wie du es gesagt hast.
(Lk 1,38)

Neun Monate vor Weihnachten steht plötzlich der Engel Gabriel in Nazaret vor einer jungen Frau mit Namen Maria und sagt ihr, dass sie die Mutter Gottes werden soll. Puhh!

Liturgisch wird dieser Tag heute “nachgefeiert”, weil der 25. März schon in die Karwoche fiel.
Dürfen wir trotzdem auf eine liturgische “Frühgeburt” hoffen und das Hochfest der Geburt des Herrn am 25. Dezember 2013 feiern?
Oder verschieben wir Weihnachten liturgisch konsequent auch auf den 8. Januar 2014?
Fällt der 1. Advent dann auf den 15. Dezember 2013 oder dauert er diesmal endlich 5 1/2 Wochen, damit wir genügend Zeit für die Einkäufe haben?
Was werden sich dann wohl am 6. Januar die Sterndeuter aus dem Osten denken, wenn die Krippe noch leer ist bei ihrer Ankunft in Betlehem? Nehmen sie ihre Schätze, Gold, Weihrauch und Myrrhe dann wieder mit?
Können wir die städtische Müllabfuhr überreden, die Christbäume vielleicht doch erst nach der Taufe des Herrn abzuholen?

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Free Hugs

Free Hugs von http://www.flickr.com/photos/michellzappa/

Free Hugs

Selig sind,
die nicht sehen
und doch glauben.
(Joh 20,29)

Ein guter, treuer Freund hat dieser Tage seine Arbeitsstelle gewechselt und mir seine neuen Kontaktdaten zugemailt. Da lese ich in der Nachricht den Werbeslogen des Kreditinstituts:

„Mehr Nähe – mehr Vertrauen – mehr Sicherheit“

Wie oft höre ich als Seelsorger von den Menschen: „Ach, hätte ich Jesus leibhaftig gesehen, dann könnte ich Eurer Botschaft vertrauen, ich könnte mit Sicherheit viel leichter glauben!“

Jesus selbst sieht das anders. Handfeste Beweise, Sicherheiten – das ist schön und gut. Der Glaube ist jedoch etwas anderes als die Aktenberge für eine Darlehensbewilligung. Wer bei Gott nach Sicherheiten fragt, benimmt sich wie einer, der von seinem Partner verlangt, er solle gefälligst seine Liebe beweisen. Ist das eine gute Basis für eine glückliche Beziehung, für eine Ehe? Wird einem das wirklich weiterhelfen?

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Stallluft – Rosenduft

Schafhirte in Apameia (Syrien)

Schafhirte in Apameia (Syrien)

Hilf uns,
in der Welt
Zeugen der Erlösung zu sein.
(aus dem
Tagesgebet zur Chrisam-Messe)

Ein Priester, der nicht aus sich herausgehe, werde zum Verwalter, zum Funktionär, sagte Papst Franziskus heute in Rom zu den Priestern:
“Genau daher kommt die Unzufriedenheit einiger, die schließlich traurig werden, traurige Priester. Sie sind eine Art Antiquitäten- oder Neuheitensammler, anstatt Hirten mit dem ‘Geruch der Schafe’ zu sein. Und darum bitte ich Euch: Seid Hirten mit dem ‘Geruch der Schafe’!”
Da haben wir’s wieder: Nicht unsere Schreibtische und die Sitzungssäle – auch nicht der Apostolische Palast, sondern Schulen, Krankenhäuser, Gefängnisse, Fabrikhallen, Altenheime, aber auch “Zoiglstuben” und Kaffee’s sind die “Ställe”, in denen wir unsere “Schafe” treffen!
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