Das Lied muss nicht langsam gesungen werden

Heilig-Geist-Taube, Motiv vom Papstbesuch 1998. Im Bild spiegelt sich der Innenhof des Priesterseminars.
Heilig-Geist-Taube

Komm, Heiliger Geist,
erfülle unsere Herzen mit
brennender Sehnsucht nach
der Wahrheit, dem Weg und
dem Leben in Fülle.
Entzünde in uns dein Feuer,
dass wir selber zum Licht werden,
das leuchtet und wärmt und tröstet.

(nach einem Gebet aus der Ostkirche)

Zurück von drei Tagen „Österreichischer Seminaristentag“ in St. Pölten. Toll, was diese kleine Gruppe um ihren „Chef“, Weihbischof und Regens Dr. Leichtfried auf die Beine gestellt hatte. Dieser Mann hat Charisma! Jedes Wort ist mit einem Blick verbunden, der strahlt – auch wenn ihm der Gesang zu faad ist! Man nimmt ihm ab, wovon er spricht. Dabei hat er ja kein leichtes Erbe angetreten…
vor 4 Jahren, aber er kann halt beGEISTern und der Funke springt schnell über. (Gerade fällt mir auf: er kam 2 Jahre vor mir auf die Welt und ist seit 2 Jahren Weihbischof :-) )
So macht man sich gerne mit ihm auf den Weg durch die altehrwürdige Stadt des Hl. Hippolytus, von dem man „nix genaues weiß“.
Während sich am Samstag die gaaanz eifrigen im traditionellen Fussballmatch messen, lerne ich in der Biogärtnerei CityFarm die Emmausgemeinschaft kennen. In sieben Wohnheimen nehmen sie jährlich 400 Hilfesuchende als Gäste auf, in den fünf Betrieben werden pro Jahr etwa 110 Personen beschäftigt. Prädikat: sehr wertvoll!
Nachmittag dann Stift Lilienfeld – kommt mir alles bekannt vor. Wen wundert’s? Zisterzienser …. ;-) Nur die Agape hebt sich vom Gewohnten ab, wirklich vom Feinsten!
Sonntagvormittag versammelt sich die Runde dann mit dem Diözesanbischof in der Kathedrale zu St. Pölten zum Sonntagsgottesdienst. Naja, eher einer von den kleinen Domen. Einziger Trost: Jakob Prandtauer, ein Schüler des Asam-Vaters hat dort gewirkt und lässt mein bayerisches Barockherz höherschlagen!
Die absolute Überraschung des Wochenende: Im nächsten Jahr – meinem (hoffentlich) letzten als ‚österreichischer Seminarist‘ erwarten uns die Kollegen in Bozen-Brixen. Wie gut, dass die Südtiroler noch ein bischen Österreichisch sind. Alto Adige, vengo!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s