Die Kirche als Acker Gottes

Erntezeit

Erntezeit

Die Ernte zwar ist groß,
die Arbeiter aber sind wenige.
(Mt 9,37)

„Die Ernte ist groß“, sagt Jesus, und wenn er sagt, „ist groß“, dann meint er es nicht nur für jenen Augenblick und für die Wege Palästinas, über die er in seinem Erdenleben pilgerte, dann gilt das auch für heute, wenn wir die Schriftstelle regelmäßig in der Liturgie hören. Zum bevorstehenden Erntedankfest liegt der Gedanke an die Früchte der Erde natürlich nahe.

Das Evangelium meint aber andere Früchte, es macht Mut für den heutigen Gebetstag um geistliche Berufe.

In den Herzen der Menschen wächst Ernte. In ihnen ist das Warten auf Gott da. Das Warten auf seine Weisung, die Licht ist, die den Weg zeigt. Das Warten auf ein Wort, das mehr ist als Wort. Nämlich das gleiche Hoffen und Warten, das auch das Volk Israel schon drängte. Die Ernte war und ist groß und wartet in allen Generationen auf Ernteleute. Und in unterschiedlicher Weise gilt in allen Generationen auch immer das andere Wort: „Die Arbeiter aber sind wenige“.

„Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende!“
Das bedeutet: Die Ernte ist da, aber Gott will sich der Menschen bedienen, damit sie eingebracht werde. Gott braucht Menschen. Er braucht solche, die sagen: Ja, ich bin bereit, dein Erntearbeiter zu werden, ich bin bereit, zu helfen, dass diese Ernte, die in den Menschen reift, wirklich in die Scheunen der Ewigkeit eingehen und Gottes ewige Gemeinschaft der Freude und der Liebe werden kann.

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