Limited edition

Primizbrot

Primizbrot

Die Jünger hatten vergessen,
bei der Abfahrt Brote mitzunehmen;
nur ein einziges hatten sie dabei.

(Mk 8,14)

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Brotes: In Windischeschenbach waren 41 Kinder zum erstenmal zum Tisch des Herrn eingeladen, sie feierten Erstkommunion.

In der Heimatpfarrei wurde heute ein Primizbrot zum Kauf angeboten.

Das Primizbrot ist bis 3. Juli auch im Bäckerladen der Fam. Enders erhältlich.
Als neugeweihter Priester werde ich in der Hl. Messe dasselbe tun, was Jesus Christus beim Letzten Abendmahl getan hat und was er den Jüngern zu seinem Gedächtnis zu tun anvertraut hat. Brot und Wein spielen dabei eine wichtige Rolle! Auch außerhalb der Messfeier bekamen Brot und Wein sehr früh eine besondere Bedeutung für die Christen: Die Segnung dieser Produkte bildete den Auftakt der Agape, einem Sättigungsmahl der Gemeinde, beispielsweise im Anschluss an einen Gottesdienst. In katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden ist Agape auch die Bezeichnung eines gemeinsamen Mahles nach einem besonderen Gottesdienst, z. B. nach der Osternacht oder einer Hochzeit.

Von Bäckermeister Berthold Enders stammt die Idee, zum bevorstehenden Fest ein Primizbrot zu backen, bei der Auswahl der Zutaten durfte ich ihm behilflich sein.
Jedes verkaufte Primizbrot (Verkaufspreis 3 €) kommt mit 1 € den „Schwestern von der Heiligen Familie“ zugute, die früher segensreich im Kindergarten St. Konrad wirkten. Ich bin noch immer sehr freundschaftlich mit der damaligen Oberin Schwester Emerita Pöpelt verbunden.
Die Ordensschwestern unterhalten in Bolivien ein Gesundheitszentrum in einem armen Stadtrandviertel von Sucre, in dem Menschen ohne bzw. mit geringem Einkommen die ärztliche Versorgung gewährt wird. In einem Speisesaal für Kinder kommen täglich rund 200 Kinder aus armen und extrem armen Familien zum Mittagessen, oft die einzige Sättigung am Tag. Arbeitslose und ungelernte Frauen bekommen in der technischen Akademie eine Ausbildung in den Bereichen Schneidern, Kochen und Backen, Hand- und Maschinenstricken. Diese Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht ihnen nach Abschluss eine qualifizierte Berufstätigkeit, auch in Heimarbeit. Ein von den Schwestern geleitetes Mädcheninternat ermöglicht den Schülerinnen in den weit verstreuten Gebirgsregionen über die Grundschule hinaus eine weitere Schulbildung.

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