Starke Männer!

Wickie

Wickie

Bereitet dem Herrn den Weg
(Lk 3,1-6)

Wir haben heute im Familiengottesdienst an unserem Adventhaus weitergebaut und entdeckten nach der Hoffnung die christliche Grundtugend „Stärke“.

„Es war einmal ein kleiner Junge mit rotblondem, schulterlangem Haar, der mit seinen Eltern in einem kleinen skandinavischen Dorf lebt. Von Natur aus ist er eher etwas ängstlich. Dafür überzeugt er aber durch seine ausgeprägte Intelligenz, mit der er Erwachsenen und seinen starken Freunden auch in scheinbar ausweglosen Situationen immer wieder besteht.

Einmal feierte das ganze Dorf mit allen starken Männern ein großes Fest. Doch die ausgelassene Stimmung sollte schon bald von dem überraschenden Besuch des allseits verhassten Steuereintreibers getrübt werden. Denn der verlangt von den ‚starken Männern‘ Vergnügungssteuer. …“

Die Kinder haben den Film natürlich erkannt. (An den Gesichtern der Eltern erkannte ich: Sie auch!)
Es war „Wickie und die starken Männer“. Die großen, starken Wickinger konnten sich gegen die Steuereintreiber nicht wehren. Sie waren plötzlich rat- und machtlos. Doch der kleine und schmächtige Sohn des Häuptlings Halvar hat einen genialen Einfall, wie man dem skrupellosen Steuerbeamten ein für alle Mal eins auswischen kann. Mit Cleverness und Köpfchen hilft er seinen Freunden offenbar wie so oft aus dieser gefährlicher Situation. Wickie war am Ende der wirklich „starke Mann“!

Im heutigen Evangelium sind wir auch einigen „starken“, mächtigen Männern begegnet:

–         Kaiser Tiberius
–         Statthalter von Judäa, Pontius Pilatus
–         Herodes, der Tetrach von Galliläa, und seine Familie
–         Hohepriester Hannas und Kajaphas

Und dann war da doch noch jemand. Ein ganz einfacher Mann, alles was wir wissen: Er war der Sohn des Zacharias. Er hatte keinen Titel, kein Land. Er war einfach gekleidet und er hielt sich in der Wüste auf. Dort – so heißt es – erging das Wort an ihn, den einfachen Johannes. Gott sprach zu ihm! Johannes war in den Augen Gottes stark genug, um einem wirklich Großen den Weg zu ebnen. „Bereitet dem Herrn den Weg!, rief Johannes.

Gott hat ihn für diese Aufgabe stark gemacht. Gott hält mit Johannes Verbindung. Gott hält auch mit uns Verbindung: In der Taufe und der Firmung hat er ja zu uns gesagt. Wir sind stark genug, um dem Herrn den Weg zu bereiten. Durch Umkehr und Buße können wir in uns gerade machen, was noch krumm ist, was noch uneben ist, kann so zu einem Weg werden. Gott macht uns stark!

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