Anglerlatein

Fischer am Netz

Fischer am Netz

Werft das Netz
auf
der rechten Seite des Bootes aus,
und ihr werdet etwas fangen.
(Joh 21,6)

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten …, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi.“
Mit diesen Worten beginnt die „Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von Heute“. Von vielen wird sie als das wichtigste Dokument des 2. Vatikanischen Konzils gesehen.

Die Kirche hat ihre Arbeit stets zu überprüfen.

Papst Franziskus beruft eine Kommission zur Erneuerung der Kurie. Das erfolgreichste Rezept von gestern ist unter Umständen für die Zukunft nicht mehr anwendbar. Diese Erfahrung mussten schon die Jünger machen, als sie nach dem Tod ihres Meisters an den See Tiberias zurückgekehrt waren: Ihre Netze blieben leer! „Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen.“, empfahl ihnen da einer, von dem sie noch nicht wussten, dass es Jesus war.

Die Frage bleibt also aktuell: Fischen wir in trüben Gewässern rum, oder können wir unsere Netze, unsere Anstrengungen, unseren Glauben an einer anderen Stelle erfolgreicher ausbreiten?

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