Jesus betete einmal an einem anderen Ort …

Kirchturm St. Georg

Kirchturm St. Georg

Bittet , dann wird euch gegeben;
sucht, dann werdet ihr finden;
klopft an, dann wird euch geöffnet.
(Lk 11,1-13)

„Wenn’s am schönsten ist, dann soll man gehen.“ Mit diesem Satz habe ich am 6. Sonntag der Osterzeit meine Einleitung zum Gottesdienst begonnen. Ich gebe zu: Da lag damals ein Gerücht in der Luft, mit dem ich einfach gern ein bisschen spielen wollte. Es passte ja auch so schön, damals ging’s um die Abschiedsworte Jesu vor seiner Himmelfahrt.

Jetzt wird’s tatsächlich ernst: Es geht um den eigenen, persönlichen Abschied! Unser Kantor und ich selbst durften bzw. mussten  am Vorabend zum 17. Sonntag im Jahreskreis Abschied nehmen von der Pfarrei St. Georg. Der Abschied kommt – nach den Wochen des Amberger Bergfestes und des Pastoralbesuchs unseres Bischofs sowie der Nachprimiz tatsächlich zu einer Zeit, wo’s „am schönsten ist“.

Uns, den beiden „K’s“ (Kantor und Kaplan) steht ein Neubeginn bevor. Wir gehen mit vielen Eindrücken von St. Georg aus an neue Wirkungsstätten und nehmen Erfahrungen mit, die sicherlich in die Zukunft hineinreichen. Bei Gott ist das anderes: Er ist immer wieder bereit, bei Null mit uns anzufangen, diesen Gedanken finden wir in der Lesung aus dem Kolosserbrief: „Er hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Er hat ihn dadurch getilgt, dass er ihn [, Christus] an das Kreuz geheftet hat.“

Worte des Abschied’s

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