Auf den Spuren Jesu – Tag 5

Grabeskirche

Grabeskirche

Juble laut, Tochter Zion!
Jauchze, Tochter Jerusalem!
Siehe, dein König kommt zu dir.
Er verkündet für die Völker
den Frieden.
(Sach 9,9-10)

Wir haben auf unserer Pilgerreise Jerusalem erreicht. Vom Ölberg kommend habe ich mit meiner Pilgergruppe gleich nach dem Löwentor in der St.-Anna-Kirche die Eucharistie gefeiert.
Wie die Menschen damals Jesus bei seinem Einzug in Jerusalem ehrten, das ist uns gar nicht so fremd, das ähnelt unserer Begeisterung und unseren Formen, jemanden Liebe und Verehrung zu zeigen. Wir kennen die Ehrenrunden der Formel-1-Fahrer oder erinnern uns an die „Triumphfahrt des FC Bayern auf der Leopoldstraße“ unter begeisterten Zurufen.
Es ist uns aber auch nicht so fremd, dass die Begeisterung kippen kann, dass der eben noch Verehrte statt den Jubelrufen Pfiffe zu hören bekommt, dass auf das „Hosianna“ das „Kreuzige ihn!“ folgt.

Wir müssen uns fragen, ob wir nicht auch der Menge folgen würden, die das „Kreuzige ihn!“ geschrien hat.

Als Jünger Christi folgen wir aber nicht nur der Menge, sondern wir sind ja unterwegs auf seinen Spuren, wir folgen Jesus Christus auch nach, wie er auf Kreuz und Auferstehung zugeht. Die Via Dolorosa hat uns geholfen, darüber nachzudenken.
In der Grabeskirche liegen Golgotha und das leere Grab des Auferstandenen keine 100 m voneinander entfernt. Wir erleben Leid und Kreuz in unserem Leben und dürfen mit und in Jesus aber auch Ostern in unserem Leben erfahren.

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