Bleibt standhaft!

(c) Misereor

Kein Stein wird auf
dem anderen bleiben;
alles wird niedergerissen werden.
(Lk 21,6)

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben. Dieser Satz lässt sich ihm aber nicht belegbar nachweisen. Wahrscheinlich wurde er dem Reformator in der schwierigen, zwischen Verzweiflung und Hoffnung schwankenden Situation nach dem Zweiten Weltkrieg in den Mund gelegt.

Trotzdem ist eine solche Haltung beeindruckend – aber macht sie auch Sinn? Wozu ein Bäumchen pflanzen, das keine zwei Tage existieren wird, geschweige denn einmal eine Frucht trägt?

Wir kaufen für die nächsten Tage ein, wir planen, wir sparen und bauen vielleicht sogar ein Haus. Alles Aktivitäten, die in die nahe oder ferne Zukunft gerichtet sind und erst dort Sinn machen. Aber niemand von uns weiß, ob er oder sie den morgigen Tag überhaupt noch erleben wird. Ein Unfall, ein plötzlicher Herztod. … Das alles ist unberechenbar.

Was löst das bei uns aus?

zum Nachlesen

 

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