Wendepunkte

umkehren

umkehren

Kehrt um!
Denn das Himmelreich
ist nahe.
(Mt 4,17)

„Jeder Christ und jede Gemeinschaft soll unterscheiden, welches der Weg ist, den der Herr verlangt, doch alle sind wir aufgefordert, diesen Ruf anzunehmen: hinauszugehen aus der eigenen Bequemlichkeit und den Mut zu haben, alle Randgebiete zu erreichen, die das Licht des Evangeliums brauchen.“ schreibt Papst Franziskus in Evangelii Gaudium (Ziff. 20)

Gegenüber Veränderungen haben wir Menschen immer ein zwiespältiges Verhältnis: einerseits wünschen wir sie herbei, andererseits fürchten wir sie, weil wir nicht wissen, wohin sie uns führen und wie sie uns fordern können. Aus eigener Erfahrung kenne ich das nur zu gut und weiß, wie schwer es ist: Vor genau 10 Jahren besuchte ich erstmals meinen späteren Studienort Heiligenkreuz. Es war gleichsam die Einfahrt in eine entscheidende Kurve meines Lebens.

Auch Jesus beginnt seinen Weg mit einer Veränderung. Davon berichtet das Evangelium vom 3. Sonntag im Jahreskreis. Er verlässt Nazareth, um in Kafarnaum zu wohnen. Dort beginnt sein Licht in der Dunkelheit zu leuchten. Je heller unsere Straßen werden, je raffinierter unsere Reklametafeln flimmern, umso glanzloser werden unsere Herzen, umso dunkler wird es oft in uns und um uns. Die Folge davon sind Traurigkeit und Verbitterung, ein Schwinden der Lebensfreude, seelische und körperliche Krankheiten, Belastungen, Angst und Schuld. Wir sollten darum die Veränderung wagen, umkehren …

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