Ich weiß, dass ich nichts weiß

Salz

Salz

Ihr seid das Salz der Erde.
(Mt 5,13a)

Nach 5 Monaten, die ich jetzt als Kaplan in Straubing – St. Peter bin, wurde es Zeit,  einmal eine „gesalzene“ Predigt zu halten.

Dabei geht es mir gerade am heutigen 5. Sonntag im Jahreskreis so, wie Sokrates, dem griechischen Philosophen, der einmal gesagt haben soll: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“
Tagelang habe ich über das Evangelium nachgedacht: Ist es überhaupt möglich, und wenn ja, nach welcher Zeit, dass Salz seinen Geschmack verliert?
Natriumchlorid, so die Formel für Kochsalz, kann nicht verderben, versichern uns Chemiker!

Die Worte Jesu geben also wieder einmal mehr Rätsel auf, als dass sie uns den Glauben erhellen würden.

Viele Menschen, die auf der Suche nach der Wahrheit, nach dem Wert und dem Sinn des menschlichen Lebens sind, finden auch in der Theologie nur Ansätze zu Antworten auf ihre Fragen, oder sie kommen hier nicht weiter, weil manche Vertreter dieser „Wissenschaft“ Gott und seine Wirklichkeit zu sehr menschlichen Spekulationen unterwerfen.
Die Schwierigkeit liegt darin, dass wir mit unserem menschlichen Verstand das Wesen und die Größe Gottes nie wirklich erfassen werden. Wir sind neben seiner Offenbarung vor allem angewiesen auf die Glaubwürdigkeit der Menschen, die Gotteserfahrungen in ihrem Leben gemacht haben. Vielleicht lässt sich Gott mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand erfahren. Danke, Paulus!

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