Freiheit

Jugendliche

Jugendliche

Ihr sollt also
vollkommen sein,

wie es auch euer
himmlischer Vater ist.

(Mt 5,48)

„Ich will mein eigener Herr sein!“ – sagt der Achtzehnjährige, der von daheim auszieht und sich ein eigenes Zimmer nimmt. „Ich habe lange genug nach der Pfeife meiner Eltern tanzen müssen und die Füße unter ihren Tisch gehalten. Ich will endlich selbständig sein.“

Sein eigener Herr sein, niemanden über sich haben – das ist der Wunsch eines jeden von uns, und das auch zu Recht. Es wäre eines erwachsenen Menschen unwürdig, in unmündiger Abhängigkeit zu bleiben, statt sein Leben nach seinen Möglichkeiten selber in die Hand zu nehmen. Doch es ist eigenartig: Noch während wir danach streben, unsere eigenen Herren zu sein, haben wir uns schon unmerklich anderen Herren unterworfen.

An den Platz Gottes treten andere „Götter“, die sich der Mensch selbst macht. „Die Anbetung des antiken goldenen Kalbs hat eine neue und erbarmungslose Form gefunden im Fetischismus des Geldes und in der Diktatur einer Wirtschaft ohne Gesicht und ohne ein wirklich menschliches Ziel.“, so Papst Franziskus.

Paulus zeigt uns in der Lesung zum 7. Sonntag im Jahreskreis einen neuen Weg zur Freiheit: „Alles gehört euch – ihr aber gehört Christus“. Mit anderen Worten: Nehmt Christus als euren Herren an, dann werdet ihr wirklich frei. Überlasst euch Christus, dann liegt euch alles zu Füßen. Sich diesem Herrn unterwerfen und zugleich die Freiheit gewinnen – gar nicht so logisch!

hier zur Predigt

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