Vierzig Tage

Kehrt um

Kehrt um

Getreuer Gott,
im Vertrauen auf dich

beginnen wir
die vierzig Tage
der Umkehr und Buße.

(aus dem Tagesgebet
zum Aschermittwoch)

Als das unvermeidliche Ende der ausgelassenen „fünften Jahreszeit“ ist der Aschermittwoch heute auch im gesellschaftlichen Leben von Bedeutung: Es gibt den „Aschermittwoch der Künstler“ und den „Politischen Aschermittwoch“ – vielleicht – in Zeiten des Wahlkampfes – mit dem Wunsch verbunden, doch noch einen Aufschub der angesagten Buße zu erreichen.
Ob wir die bevorstehenden Wochen als Fastenzeit verstehen oder liturgisch korrekt als österliche Bußzeit, ist dabei nicht so wichtig. Obwohl: Heute klingt Fasten sympathisch nach Gesundheit, Buße eher wie ein lästiger Strafbescheid aus Flensburg oder vom Amt für öffentliche Ordnung.

„Vierzig Tage“. Es sind einfach vierzig Tage, die ganz von der Erwartung der österlichen Auferstehung bestimmt sind: In den leiblichen Bedürfnissen (Essen, Trinken, Schlafen) etwas weniger, im geistlichen Tun (Gebet, Besinnung, Lektüre) etwas mehr – das Leben soll wieder in eine heilsame Balance kommen, wir wollen Gott in unserem Leben wieder ein Mitspracherecht einräumen.

hier die Predigt zum Aschermittwoch 2014

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