„Ein Heiliger macht Stress“ …

… so titelte eine Online-Zeitung vergangene Woche. Am Hochfest ihres Landespatrons, dem Josefitag, hatten Schüler und Lehrer Kärntens frei. Anschließend gab es oft auch schulautonome Tage. Das stellte viele Eltern vor große Probleme.

St. Josef - Ziegetsdorf

St. Josef – Ziegetsdorf

Während er noch
darüber nachdachte,

erschien ihm ein Engel des Herrn
im Traum und sagte:
Josef, Sohn Davids,
fürchte dich nicht …
(Mt 1,20)

Am Vorabend des „Josefitag‘s“ kam für mich die Nachricht aus dem Bischöflichen Ordinariat:

Neben meiner vorgesehenen kategorialen Aufgabe als Diözesanlandvolkpfarrer werde ich ab 1. September „Altar und Wohnung“ – hoffentlich also Beheimatung – in der neu entstehenden Pfarreiengemeinschaft Regensburg-St. Paul / St. Josef Ziegetsdorf finden. Ich freue mich darauf, nach 3jähriger Ausbildungszeit als Kaplan dann in mehreren unterschiedlichen Teams mit ganz unterschiedlichen Aufgaben und Menschen eigenverantwortlich, aber auch mitarbeiten zu dürfen.

Panorama Regensburg (c) Wikimedia.org

Panorama Regensburg (c) Wikimedia.org

Damit schließen sich mit der Anweisung als „nebenamtlicher Pfarrvikar mit Sitz im Pfarrhaus von St. Josef“ nach fast genau 10 Jahren auch einige Kreise für mich:

    • Im März 2004 hatte mich der Bischof von Regensburg unter die Priesterkandidaten seiner Diözese aufgenommen.
    • Dort oben in Ziegetsdorf, fast schon über den Dächern Regensburg zog ich am 3.Oktober 2004 ins damalige Ausweichquartier des Priesterseminars. Durchs Fenster blickte ich also damals  schon auf den Pfarrhof, in den ich ab 1. September 2014 einziehen darf.
    • Nach dem Vorbereitungsjahr an der Universität Regensburg habe ich an der phil.-theol. Hochschule Benedikt XVI. – Heiligenkreuz mein Studium absolviert, nun gehört zum Pfarrgebiet auch das ehemalige private Wohnhaus des Regensburger Professors Joseph Ratzinger.
    • Dem Kardinal Ratzinger bin ich letztmals am Allerseelentag 2004 in der Pfarrkirche St. Josef begegnet, als er zum Jahrestag des Todes seiner Schwester Maria dort ein Requiem feierte. Ihr Grab und das der Ratzinger-Eltern befindet sich auf dem Friedhof neben der Pfarrkirche St. Josef.

Am 14.Mai 1936 wurde in einer Sitzung der kath. Kirchenverwaltung St. Josef – Weiden, der Bau der Konradskirche im noch jungen Stadtteil Hammerweg beschlossen – meine Heimatpfarrkirche. 1950, am 1. April, wird der Seelsorgebezirk St. Konrad Kraft bischöflichen Stiftungsbriefes vom 17. März 1950 zur Pfarrkuratie erhoben und somit aus dem Pfarrverband St. Josef gelöst, drei Jahre später, am 1. Oktober 1953, zur selbstständigen Stadtpfarrei erhoben.
Den Hl. Josef, der ja auch Schutzpatron der Arbeiter ist, kann ich weiterhin gut gebrauchen: ca. 16.000 Mitgliedern der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) stelle ich mich gerne als hauptamtlicher Seelsorger zur Wahl, den Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft unterstütze ich bei der Begleitung von etwa 7.500 Katholiken. Es wird also eine etwas größere Herde. Wer mag, darf gerne mitbeten:
Ich vertraue darauf, dass mich der Heilige Josef vor Stress bewahrt!

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