Schlafwagen

Schlafwagenabteil

Schlafwagenabteil

Lasst euch als lebendige Steine
zu einem geistigen Haus aufbauen,
zu einer heiligen Priesterschaft
(1 Petr 2,4)

Unsere Kirche ist ein Schlafwagen.“ So hat ein Jugendlicher einmal die aktuelle Situation beschrieben. Das Kirchweihfest könnte uns wachrütteln und ins nachdenken bringen.
„Platzkarten gibt es bei der Taufe. Kurze Kontrolle: Erstkommunion und Firmung. Dann ist Ruhe, man kann sich‘s gemütlich machen. …

Hauptsache, der da vorn in der Lok wacht, der macht es schon, da braucht man sich nicht drum zu kümmern. Gleichmäßig hört man es rumpeln bei der Fahrt, das ist der Fortschritt. Die Schaffner versehen diskret ihren Dienst, hauptamtlich, mit Taschenlampen; dafür werden sie ja bezahlt. Erfrischungen werden angeboten von ehrenamtlichen Helfern: Nein danke – nicht nötig. Spät in der Nacht geht kurz das Licht an im Abteil. Ein Neuer, vielleicht ein Konvertit oder so was sucht einen Platz; geht’s nicht auch leiser? Irgendwann hält der Zug auf einer Station. Verschlafen fragt einer, wo wir gerade sind. Ach, schon im 21. Jahrhundert?“.

(hier zur Predigt zum Kirchweihfest)

 

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