Touchable

Berührbar

Berührbar

Streck deinen Finger aus –
hier sind meine Hände!
Streck deine Hand aus und
leg sie in meine Seite,
und sei nicht ungläubig,
sondern gläubig!
(Joh 19, 27)

In einer kleinen Begebenheit, dem zweiten Teil des heutigen Evangeliums, wird etwas deutlich, was wir immer wieder in den Berichten entdecken: Jesus hat nicht nur die große Masse und die großen Ziele vor Augen, er kümmert sich um einzelne Menschen. Er sieht die ganze Welt, aber er übersieht deswegen nicht die einzelne Person. Er liebt alle, und er liebt jeden. Jesus lässt niemand links liegen, nur um seine weltumspannenden Ziele nicht zu gefährden. Er geht nicht über Leichen.

Wie sehr Jesus z. B. dem Thomas helfen möchte zu glauben, sehen wir an dem, was er zu ihm sagt: „Leg deinen Finger auf dieses Stelle hier und sieh dir meine Hände an! Reich deine Hand her und leg sie in meine Seite!“. Jesus kanzelt den Zweifler nicht ab, er stellt ihn nicht bloß. Er versteht nur zu gut, wie schwierig es ist, etwas zu begreifen, was noch nie vorher geschah, und weiß, wie wichtig es ist, jeden Zweifel auszuräumen. Jesus, der auferstandene Gottessohn, macht sich noch einmal zu einem Mensch unter Menschen: Komm, du darfst mich berühren!
Und wie reagiert Thomas? Macht er jetzt den Test, die Probe aufs Exempel? Nichts da! Anfassen ist mit einem Schlag nicht mehr nötig. Thomas weiß auch so, wer vor ihm steht: „Mein Herr und mein Gott!

(hier zur Sonntagspredigt)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s