Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

Koffer

Koffer

Er gebot ihnen,
außer einem Wanderstab
nichts auf den Weg mitzunehmen.
(Mk 6,8)

Mit der Pfarreiengemeinschaft Windischeschenbach und Neuhaus war ich gestern auf dem Wendelstein (1838 m NN). Zur Ausrüstung gehörte natürlich ein kleiner Rucksack mit dem Nötigsten: Wasser, eine kleine Brotzeit, ein T-Shirt zum Wechseln … Ruckzuck kommt da was zusammen, was sich die gut 1000 Höhenmeter schleppen lässt. Das wichtigste aber waren Trekkingstöcke. Ohne sie wäre der Abstieg unerträglich geworden: Ich spüre inzwischen die Lebensjahre in den Knieen.

Viele packen in diesen Tagen ihre Koffer: die einen für den wohlverdienten Urlaub, andere – auch ich wie so oft – für eine Dienstreise. Darüber nachzudenken, was wir auf unserem Lebensweg so mit uns schleppen müssen oder tragen dürfen, dazu lud ich die Gottesdienstgemeinde heute ein: „Sucht, Nervosität, Unwissen, zu viel Sorgen, Hektik, Ungeduld und Stress, zu viele Termine, Konferenzen, Verpflichtungen, Streit, Missbrauch, Trägheit, Einsamkeit, Familie, unbewältige Konflikte, Trauer, Hoffnung, Lebensfreude, Fußball, eine glückliche Ehe …“ waren nur einige Antworten, die sich in dem großen Koffer fanden, in dem alles „abgeladen“ werden durfte.

(hier zur Predigt)

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