Von allen guten Geistern verlassen?

Explosion

Ich bin bei euch
allle Tage
bis zum Ende der Welt.
(Mt 28,20)

Gestern Abend gab es in München/Berg am Laim eine schwere Explosion. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Wohnung im zweiten Stock komplett in Flammen. Die Fenster, Mauer- und Fassadenteile lagen bis zu zehn Meter weit entfernt vom Haus. Alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind durch den Brand vorerst unbewohnbar, leider gab es auch einen Schwer- und zwei Leichtverletzte.

Ratlos und wie vor den Kopf geschlagen steht man einem solchen vernichtenden Feuer gegenüber, egal ob es aus Unachtsamkeit ausbricht oder vorsätzlich gelegt wird. In solchen Situationen fragen Menschen oft: Wo ist Gott?
Es gibt Zeiten im Leben, die von dem Gefühl einer Gottferne, Gottverlassenheit geprägt sind.

Dabei haben wir aber eine Zusage erhalten: Die letzten überlieferten Worte des Auferstandenen beim Evangelisten Matthäus sind: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

Im Heiligen Geist, dessen Herabkunft wir am Pfingsttag feiern, ist Gott, der Herr, uns weiterhin nahe – alle Tage bis zum Ende der Welt, auch wenn der auferstandene Sohn längst in den Himmel aufgefahren ist.

Bischof Rudolf betonte dies heute auch bei seiner Predigt anlässlich der Priesterweihe im Kloster Windberg. Vertrauen wir auf diesen Beistand, vertrauen wir darauf, dass wir niemals alleingelassen sind – bis zum Ende der Welt!

(hier zur Predigt)

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