Beten

Fallschirm

Fallschirm

Herr,
lehre uns beten
(Lk 11,1)

„Da hilft nur noch beten!“
Ein Satz, der angesichts der schrecklichen Meldungen in den vergangen Tagen des Öfteren zu hören war.
„Da hilft nur noch beten“
– Meistens ist es eine ausweglose Lage, ein hoffnungsloser Fall, wo man das hört.
Aber ist das schon alles, was wir über das Beten sagen können? Ist Beten nur die Rettungsleine am Notfallschirm, die dann im letzten Moment gezogen wird, wenn alle anderen Sicherungen versagt haben?

Jesus hat das Gebet ganz anders verstanden. Er hat nicht gesagt: Betet, wenn ihr nicht mehr weiterwisst. Wenn ihr am Ende seid. Wenn es euch dreckig geht. – Für ihn war Beten mehr als die Rettungsleine kurz vor dem tödlichen Aufprall.
Für Jesus ist Beten das Selbstverständlichste, weil Gott selbstverständlich für uns da ist – so wie die Luft, die uns umgibt, die wir ein- und ausatmen, über die wir meist nicht viel nachdenken … um im Bild zu bleiben: Beten kann so etwas sein wie ein Fallschirm oder ein Gleiter, der uns wunderbar trägt und uns durch die Lüfte schweben lässt, so dass man staunen kann, wie es möglich ist, dass ein Mensch schwerelos dahingleitet.

(hier zur Predigt)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s