Über mich

Wurzeln

Im Frühjahr 1969 erblickte ich erstmals die weiß-blauen Farben des Himmels jenes bayerischen Heimatlandes, das Gott bittet, er möge mit ihm sein.
Nach zehn Schuljahren folgten die Berufsausbildung zum „Sozialversicherungsfachangestellten – Fachbereich Arbeitsverwaltung“, 16 Jahre Berufstätigkeit und natürlich viel Freizeitengagement, Grundwehrdienst etc.

Der Weitblick

Blick auf die Stadt des Hl. Paulus: Damaskus (04/2009)

Kreuzung

2004 war’s dann soweit: keine Kehrtwende, aber doch eine Richtungsänderung:

Ich erinnere mich an ein anspruchsvolles theologisches Einführungsjahr von Oktober 2004 bis Juli 2005 im Priesterseminar St. Wolfgang und an der Universität Regensburg.

Erste praktische Erfahrungen sammelte ich nicht im Weinberg des Herrn, sondern im Frühjar 2005 in den Hopfengärten der Holledau, genauer in der Pfarrei St. Emmeram – Geisenfeld, als ehrenamtlicher Helfer beim XX. Weltjugendtag in Köln (2005), der Int. Ministrantenwallfahrt nach Rom (2006/2010) und in der Obdachlosenhilfe der Benediktinerabtei St. Bonifaz – München (Juli 2005).

Anschließend folgte zum Wintersemester 2005/2006 der Umzug nach Österreich, um dort im Auftrag des Bischofs von Regensburg als Priesterkandidat im Dritten Bildungsweg an der Hochschule Benedikt XVI. – Heiligenkreuz zehn Semester Philosophie und Theologie sowie Religionspädagogik zu studieren. Während dieser Zeit (er-)lebte ich mit über 60 Diözesan- und Ordenspriesterkandidaten aus Europa, Asien, Afrika und Amerika „Weltkirche“ im Priesterseminar Leopoldinum, einem überdiözesanen Seminar der Österreichischen Bischofskonferenz. Krankenseelsorge durfte ich im Rahmen eines Praktikums im Sommersemester 2006 im Spital der Barmherzigen Brüder – Wien kennenlernen. Viele neue Erfahrungen, Kontakte und Freundschaften konnten in diesen Jahren an allen Orten wachsen, für die ich sehr dankbar bin!

Am 30.August 2010 begann die letzte Ausbildungsphase, die mit dem Cura-Examen (und einer Besichtigung der Brauerei Bischofshof) am 6. Juni 2011 endete: der theoretische Teil des Pastoralkurses im Priesterseminar St. Wolfgang, Regensburg, die Praktikumsphasen in der Pfarrei St. Emmeram, Windischeschenbach.

Portrait

Portrait

Am 4. Dezember 2010 weihte mich der damalige Bischof von Regensburg, Dr. Gerhard Ludwig Müller zum Diakon, am 25. Juni 2011 zum Priester. Voller Freude feierte ich danach mit meiner Heimatgemeinde die Tage der Priesterweihe und der Primiz!

Aufenthalt

stgeorgamberg-0024Von September 2011 bis August 2013 war ich in die Pfarreien Amberg-St.Georg und Luitpoldhöhe-St.Barbara als Kaplan entsandt. Mit Wirkung vom 1. Februar 2012 wurde ich zum KAB-Ortspräses von Amberg St. Georg ernannt. Nach dem ersten, anstrengenden Dienstjahr wählte mich die Vollversammlung des BDKJ-Kreisverbandes Amberg-Stadt im November 2012 zum BDKJ-Kreisseelsorger. Im Auftrag des Diözesanadministrators hat mich sein Ständiger Vertreter im Dezember 2012 auch zum Stadtjugendseelsorger der Stadt Amberg ernannt. Der Stadtrat hat mich zum beratenden Mitglied im Jugendhilfeausschuss berufen. Die Begegnungen mit jungen Christen, vor allem mit den ehrenamtlichen BDKJ’lern machte viel Freude und war eine wunderschöne Ergänzung zum Alltag in der Pfarrei!

Straubing - St. Peter

Straubing – St. Peter mit historischem Friedhof und Totentanzkapelle

Am 1.September 2013 ging es weiter als Kaplan nach Straubing – St. Peter. Auch dort freute ich mich über die täglich neuen Herausforderung in der Pfarrei und der Schule! Dass der Kontakt zur Jugendstelle und dem BDKJ auch in Straubing so schnell hergestellt war, machte den Einstieg sehr leicht! Die ökumenischen Straubinger Spieletage überwinden vieles, was die Menschen trennt!

Zum Seelsorgsauftrag gehörte auch die Feier der Sakramente in der Johannes – von – Gott – Kirche der Barmherzigen Brüder, wo Frauen und Männer mit einer geistigen und/oder psychischen Behinderung betreut und gefördert werden. Und doch blieb ich „auf dem Weg“ …

Den größten Jugendverband unserer Diözese Regensburg, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) mit etwa 11.000 Mitgliedern darf ich seit Herbst 2014 als Diözeseanseelsorger und den Diözesenverband der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) mit ca. 3.500 Familienmitgliedschaften und Einzelpersonen als Landvolkpfarrer begleiten. Nebenamtlich bin ich in der Pfarreiengemeinschaft St. Paul – Königswiesen und St. Josef – Ziegetsdorf als Pfarrvikar tätig.