Archiv der Kategorie: KLJB

Pfingsten 2017

Es gibt verschiedene Gnadengaben,
aber nur den einen Geist.
Es gibt verschiedene Dienste,
– aber nur den einen Herrn.
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken,
– aber nur den einen Gott:
Er bewirkt alles in allen.
(1. Kor 12,4-6)

Ich kann den Hl. Geist ‚mal extra gut gebrauchen, um den wir da am Pfingstfest gebetet haben: „Am Pfingsttag erfüllst du deine Kirche mit Leben!“ – ein zentraler Satz aus der Präfation zu Beginn des Hochgebetes.

Vor wenigen Tagen habe ich erfahren, dass ich zum 1. September 2017 zunächst kommissarisch als Nachfolger von Domvikar Thomas Helm die Leitung des Bischöflichen Jugendamtes Regensburg übernehmen darf. Nach der Wahl zum Präses des BDKJ-Diözesanverbandes  Regensburg erfolgt dann durch unseren Bischof Rudolf die Ernennung zum Jugendpfarrer.

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Schatzi, schenk mir Foto

Schatz

Schatz

Wo euer Schatz ist,
da ist auch euer Herz!
Lk 12,34

Heute Vormittag durfte ich wieder mit einer Ortsgruppe der KLJB Gründungsjubiläum und Fahnenweihe feiern, diesmal in Falkenstein. 1.000 bis 2.500 junge Menschen kommen da schon immer zusammen, um miteinander zu feiern. Und ich freue mich, dass der Gottesdienst noch immer ganz selbst­verständlich dazugehört.

Im Festzeit darf ein Ballermann-Hit von Mickie Krause nicht fehlen: „Schatzi, schenk mir ein Foto!“ – Ein guter Einstieg in die Festpredigt.

Gebt ihr ihnen zu essen!

Fronleichnam

Fronleichnam

Alle aßen
und wurden satt.
(Lk 9,17)

Offene Biergärten im Januar, hochsommerliche Temperaturen im April, Stürme und schwere Überschwemmungen im Sommer: Angesichts der Wetterkapriolen vergangener Jahre wird häufig von einem Klimawandel mit katastrophalen Folgen für Mensch und Natur gesprochen.

Ich möchte die aktuelle Situation nicht schönreden, aber extreme Veränderungen und Schwankungen haben die Menschen früher weit mehr verunsichert als uns heutige, denn die Folgen bekamen sie unmittelbarer durch schwere Hungersnöte zu spüren.

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Au Revoir

Seid nicht bekümmert;
denn die FREUDE am Herrn
ist
eure Stärke.

(Neh 8,10)

Wir sind Befreite, Erlöste. Daran darf ich an diesem 4. Fastensonntag – dem Sonntag LAETARE, d.h. ja „Freue dich“ – gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Gottesdienst zur Diözesanversammlung der KLJB Regensburg denken.

„Au Revoir! – Es gibt nichts, was mich hält.“ Die Geschichte von einem neuen Leben. Unverhofft, nicht erwartet. Gegen alle Realität, gegen alle Vernunft schockt die Tochter ihre Eltern und bricht aus der Enge ihres Zuhauses aus. Ganz wie der erste Teil im Gleichnis vom verlorenen Sohn und seinem barmherzigen Vater: Das Evangelium erzählt von einem ähnlichen jungen Menschen, der sich kühn darauf einlässt, sein Glück zu suchen. Er macht es nicht bei Nacht und Nebel, wenn nicht schon mit dem Segen des Vaters, dann doch mit seinem Geld. Gut ausgestattet tritt er eine weite Reise an. Das Glück liegt in der Ferne. Und der junge Mann ist ihm auf der Spur. Hier schlägt das Evangelium dann eine andere Richtung ein, als das Mädchen im Videoclip zu „Au Revoir“.

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