Archiv der Kategorie: Pfarrvikar

Wüste

Wilde Tiere

Wilde Tiere

Er lebte bei den wilden Tieren,
und die Engel dienten ihm.
(Mk 1,13)

Gleich zu Beginn der österlichen Bußzeit, am 1. Fastensonntag, sind wir eingeladen, unser Leben einmal daraufhin zu überprüfen, wo wir im Alltag in Versuchungen geraten und gerade in unserem Glaubensleben dadurch die Gefahr lauert, die Ausrichtung auf Jesus Christus zu verlieren. Glaubensstärke in den Stunden der Bewährung – in den Wüsten unseres Lebens – schenkt uns das Wachsen in der Erkenntnis Jesu Christi, durch den Gott uns nahebleibt auf den geraden und ungeraden Wegen unseres Lebens.
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Die vielen Götter

Schlossallee

Schlossallee

Ich wünschte,
ihr wäret ohne Sorgen.
(1 Kor 7,32)

Riester-Rente, Rürup-Rente, betriebliche Altersversorgung, Kapital-Lebensversicherung, private Rentenversicherung, Immobilienkauf und Sparplänen mit Aktienfonds und Indexzertifikaten – welche dieser „sieben Chancen für ein sorgenfreies Leben“ passen am besten zu mir?
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Ich mag dich

Schön, dass es dich gibt

Schön, dass es dich gibt

Eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Du bist mein geliebter Sohn,
an dir habe ich Gefallen gefunden.
(Mk 1,11)

„Wenn einer sagt: ‚Ich mag dich du, ich find‘ dich ehrlich gut‘. Dann krieg‘ ich eine Gänsehaut und auch ein bisschen Mut.“
Dieses Kindermutmachlied ist mir eingefallen, als ich das Evangelium von der Taufe des Herrn gelesen habe.

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Von Klugen und Dummen

Öllampe

Öllampe

Fünf von den Jungfrauen
waren töricht,
und fünf waren klug.
Die törichten
nahmen ihre Lampen mit,
aber kein Öl,
die klugen aber
nahmen außer den Lampen
noch Öl in Krügen mit.
(Mt 25,2-4)

In der zurückliegenden Woche war ich anlässlich einer Jugendseelsorgetagung im oberfränkischen Vierzehnheiligen. Eine gewaltige Basilika hat der bedeutende Baumeister des Barock und Rokoko, Balthasar Neumann, dort hingestellt. Der Überlieferung zufolge erschien dem Schäfer des Klosters Lang­heim anno 1445 das Jesuskind im Kreise anderer Kinder, halb rot, halb weiß gekleidet. Diese stellten sich als die vierzehn Nothelfer vor und verlangten, dass an dem Ort eine Kapelle gebaut würde. Der Gnadenaltar wird etwa 250 Jahren gekrönt von einem kleinen Jesuskind.
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