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Aus 3 mach 1 – Ostern 2017

Leben

Leben

Der Tod hat keine Macht mehr
(Röm 6,9)

Die drei Tage, die wir begangen und gefeiert haben und heute feiern (Gründonnerstag – Karfreitag – Ostern) gehören zusammen. Dieses „triduum paschale“ ist gleichsam ein einziger Tag, ein einziges Festgeheimnis. Und sie werden verbunden und verklammert durch den Grundgedanken: Gott liebt uns Menschen.

Gott liebt die Menschen, indem er sie lebendig macht: Gott schenkt Leben und er bewahrt Leben. Gott führt aus aller Erstarrung, aus aller Verkrustung, aus tödlicher Angst und Resignation heraus und schenkt Dynamik, Schwung, Lebendigkeit, Mut, Elan.

Allerdings müssen wir uns immer wieder von dieser belebenden Liebe Gottes anstecken und in Schwung bringen lassen, wie die beiden Frauen, die zwar mit großer Furcht aber doch voller Freude zu den Jüngern eilten. Wir müssen uns aufbrechen lassen und selbst aufbrechen. Wir dürfen nicht träge und resigniert sitzen bleiben angesichts mancher weltpolitischer Ereignisse oder innerkirchlicher „Entwicklungen“. Wir dürfen nicht an alten Standorten verharren, nicht auf einmal festgelegten Standpunkten bestehen, nicht die Ruhe und Bequemlichkeit suchen; sondern wir müssen immer wieder aufbrechen, suchen, uns auf Neues, Unerwartetes, Unverhofftes einlassen.

(Die Predigten der drei österlichen Tage gibt es hier nachzulesen.)

Gönne dich dir selbst.

Urlaub

Urlaub

Was nützt es einem Menschen,
wenn er die ganze Welt gewinnt,
dabei aber sein Leben einbüßt?*
(Mt 16,26)
„Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat.
Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber?
Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist?
Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.“

Bernhard von Clairvaux (1091-1153), französischer Zisterzienser-Abt und Theologe
in einer Betrachtung an seinen früheren Mönch Papst Eugen III.

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A Star is born

Gipfelglück

Gipfelglück

Als sie den Stern sahen,
wurden sie von
sehr großer Freude erfüllt.
(Mt 2,10)

Endlich kommt – nach Wochen und Monaten des Nebels – auch in Regensburg mal wieder die Sonne durch. Von meiner neuen Bleibe am Ziegetsberg aus sehe ich, – auch ohne Weißbier in der Hand – wie das Licht die Menschen rauszieht. „Auftanken“ nennen wir das. Auch an den Berghütten am Rande der Skipisten warten Liegestühle und laden die Menschen ein, sich nach dem Sonnenlicht auszurichten.

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Aus Angsthasen werden mutige Zeugen!

Abschied von der Grundschule St. Peter

Abschied von der Grundschule St. Peter

Wir Menschen
aus so vielen
Völkern der Erde
hören sie in unserer
eigenen
Sprache von den
großen Taten Gottes erzählen.

(Mt 2,11)

„Meine“ Schülerinnen und Schüler aus der 4a …
da haben sie mich aber erwischt!

Zum Dank für ein kleines Abschiedsgeschenk meinerseits wurde ich reich belohnt – meine Prüfungsklasse* hat sich schwer ins Zeug gelegt.

Solche Schüler wünsch‘ ich jedem Reli-Lehrer!

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