Schlagwort-Archive: Josef

Schönheiten

Barbie und Ken

Barbie und Ken

Verherrlicht Gott in eurem Leib
(1 Kor 6,20)

Unsere Schönheit, unser Körper steht normalerweise nicht im Mittelpunkt unserer Gottesdienste.
Ja – er wurde und wird von vielen Christen oft eher gering geschätzt.
Darauf komme es nicht an. „Das Eigentliche sei doch die Seele.“, heißt es meist. Sie ist nach traditioneller Lehre gefangen im Körper, der überwunden, ja abgetötet werden muss.
Für mich eine sehr gruslige Vorstellung!

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Leistungsdruck

Kreuz

Kreuz

Wer mein Jünger sein will,
der verleugne sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich
und folge mir nach.

(Mt 16,24)

Was ist, wenn uns zwischendurch doch die Kräfte ausgehen?
Wenn wir merken, dass uns die Last unserer Kreuze herunterdrückt, wir zu Fall kommen und fast nicht mehr aufstehen können?
Dann sollte es Menschen geben, die uns helfen, unser Kreuz zu tragen. Dann sollten wir aufeinander schauen und uns gegenseitig beim Kreuztragen zur Hilfe kommen.

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Wir sitzen alle im selben Boot

Menschen im Boot

Menschen im Boot

Nachdem Jesus die Leute weggeschickt hatte,
stieg er auf einen Berg,
um in der Einsamkeit zu beten.
(Mt 14,23)

Was hilft das Beten? Was bewirkt es?

Oft bemerke ich, wie sich Menschen im Leben abmühen, wie sie kräftig „rudern“ müssen, um nicht unterzugehen.
Aber wir alle müssen selber unser Lebensschiff über die stürmische See des Lebens steuern. Ich kann anderen dieses Mühen oft nicht abnehmen, aber ich kann für sie beten. Wir können dem Nächsten oft nicht direkt helfen, aber wir können ihn immer durch unser Gebet unterstützen.  Mir ist es ein Trost, zu wissen, dass ich nicht allein gelassen bin!
Wir sollten es viel mehr tun, füreinander beten.

(hier die Predigt zum Sonntag)

 

 

Aus 3 mach 1 – Ostern 2017

Leben

Leben

Der Tod hat keine Macht mehr
(Röm 6,9)

Die drei Tage, die wir begangen und gefeiert haben und heute feiern (Gründonnerstag – Karfreitag – Ostern) gehören zusammen. Dieses „triduum paschale“ ist gleichsam ein einziger Tag, ein einziges Festgeheimnis. Und sie werden verbunden und verklammert durch den Grundgedanken: Gott liebt uns Menschen.

Gott liebt die Menschen, indem er sie lebendig macht: Gott schenkt Leben und er bewahrt Leben. Gott führt aus aller Erstarrung, aus aller Verkrustung, aus tödlicher Angst und Resignation heraus und schenkt Dynamik, Schwung, Lebendigkeit, Mut, Elan.

Allerdings müssen wir uns immer wieder von dieser belebenden Liebe Gottes anstecken und in Schwung bringen lassen, wie die beiden Frauen, die zwar mit großer Furcht aber doch voller Freude zu den Jüngern eilten. Wir müssen uns aufbrechen lassen und selbst aufbrechen. Wir dürfen nicht träge und resigniert sitzen bleiben angesichts mancher weltpolitischer Ereignisse oder innerkirchlicher „Entwicklungen“. Wir dürfen nicht an alten Standorten verharren, nicht auf einmal festgelegten Standpunkten bestehen, nicht die Ruhe und Bequemlichkeit suchen; sondern wir müssen immer wieder aufbrechen, suchen, uns auf Neues, Unerwartetes, Unverhofftes einlassen.

(Die Predigten der drei österlichen Tage gibt es hier nachzulesen.)