Schlagwort-Archive: Papst

Die Logik der Bibel

Entwaldung

Entwaldung

Das wollen wir noch essen
und dann sterben.
(1 Kön 17,12b)

Sie scheint sich damit abgefunden zu haben, dei Frau aus Sarepta, dass es nun einmal so ist, wie es ist. Die Vorräte an Öl und Mehl sind erschöpft, für einmal reicht’s noch. Sie hat sich abgefunden mit ihrem bevorstehenden Tod – und dem ihres Sohnes.
Uns ist diese Erfahrung fremd, dass uns Nahrungsmittel ausgehen. Discounter haben 12 Std. täglich an sechs Tagen in der Woche geöffnet hat.

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Toleranz

Toleranzgrenze

Toleranzgrenze

Denn wer nicht gegen uns ist,
der ist für uns.
(Mk 9,40)

Was müssen wir ertragen, wo dürfen wir Grenzen setzen? Heißt Toleranz zu allem und jedem Ja sagen?
Der Apostel Johannes regt sich darüber auf, dass andere Leute auch im Namen Jesu handeln, ohne zu ihrem Kreis zu gehören. Johannes kann das nicht tolerieren. Er will es unterbinden.

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Land. Leben. Glauben.

Land. Leben. Glauben.

Land. Leben. Glauben.

Ein authentischer Glaube,
der niemals bequem und individualistisch ist,
schließt immer den tiefen Wunsch ein,
die Welt zu verändern,
Werte zu übermitteln,
nach unserer Erdenwanderung
etwas Besseres zu hinterlassen.
(Papst Franziskus.
Evangelii Gaudium, Nr. 183)

65 Delegierte von Tirschenreuth bis Landshut waren am Sonntag im Haus Werdenfels zur Diözesanversammlung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) gekommen. Der Vormittag gehörte der Kampagne „Land.Leben.Glauben“ für das nächste Landvolkjahr. Sie soll sammeln, wie Menschen auf dem Land Gemeinde gestalten und Impulse geben, aus dem Glauben dem Land Leben zu geben.
Dazu wurden verschiedene Bausteine vorgestellt: ein „Erzählkoffer“, der von Gruppe zu Gruppe weitergegeben wird, ein Spiel, das anregt, über die eigenen Glaubenserfahrungen zu sprechen, eine Karten- und eine Puzzleaktion, in die alle KLB-Mitglieder eingebunden sind.

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Auf dem Weg

Quo vadis?

Quo vadis?

Als immer mehr Menschen
zu Jesus kamen, sagte er:
Diese Generation ist böse.
(Lk 11,29)

Papst Franziskus hat gepredigt – wohl gemerkt: Bei seiner Frühmesse im Vatikan, ehe er in die Synodenaula ging, um der Fortsetzung der Familien-Bischofssynode zuzuhören. Was geht in seinem Kopf wohl um, wenn er solche Worte sagt:

Warum verstanden diese Gesetzeslehrer denn nicht die Zeichen der Zeit? Warum verlangten sie ein außerordentliches Zeichen? Zunächst einmal, weil sie verschlossen waren. Verschlossen in ihrem System – sie hatten das Gesetz wunderbar eingeteilt, ein Meisterwerk! Alle Juden wussten, was man tun durfte und was nicht, wie viele Schritte man tun durfte, alles war geregelt. Und sie waren sicher innerhalb dieses Systems. …

Und dann zitiert er doch tatsächlich meinen Blog-Titel:

Sie hatten vergessen, dass sie ein Volk auf dem Weg waren. Auf dem Weg!
Wenn man auf dem Weg ist, findet man immer neue Dinge, Dinge die man vorher nicht kannte.

Danke, Franziskus! :-)

(Quelle: Radio Vatikan)