Schlagwort-Archive: Papst

Auf dem Weg

Quo vadis?

Quo vadis?

Als immer mehr Menschen
zu Jesus kamen, sagte er:
Diese Generation ist böse.
(Lk 11,29)

Papst Franziskus hat gepredigt – wohl gemerkt: Bei seiner Frühmesse im Vatikan, ehe er in die Synodenaula ging, um der Fortsetzung der Familien-Bischofssynode zuzuhören. Was geht in seinem Kopf wohl um, wenn er solche Worte sagt:

Warum verstanden diese Gesetzeslehrer denn nicht die Zeichen der Zeit? Warum verlangten sie ein außerordentliches Zeichen? Zunächst einmal, weil sie verschlossen waren. Verschlossen in ihrem System – sie hatten das Gesetz wunderbar eingeteilt, ein Meisterwerk! Alle Juden wussten, was man tun durfte und was nicht, wie viele Schritte man tun durfte, alles war geregelt. Und sie waren sicher innerhalb dieses Systems. …

Und dann zitiert er doch tatsächlich meinen Blog-Titel:

Sie hatten vergessen, dass sie ein Volk auf dem Weg waren. Auf dem Weg!
Wenn man auf dem Weg ist, findet man immer neue Dinge, Dinge die man vorher nicht kannte.

Danke, Franziskus! :-)

(Quelle: Radio Vatikan)

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Sich regen bringt Segen

Franz von Assisi - Franziskus (c) http://www.pfarrbrief.de

Franz von Assisi – Franziskus (c) http://www.pfarrbrief.de

Gelobt seist du,
o Herr, mein Gott,
um unserer Schwester willen,
der mütterlichen Erde.
Welche uns hält und nährt,
und sie gebiert viel Früchte
und bunte Blumen und Kräuter.
Lobt und preist den Herrn
und sagt ihm Dank
Und dient ihm in großer Demut.
(Franz von Assisi)

In allen Kulturen und Religionsgemeinschaften bedanken sich Menschen für die Erde und die Fülle an Früchten und Nahrungsmitteln. Der Dank gilt wahlweise Gott dem Schöpfer, den für Fruchtbarkeit zuständigen Göttern oder der Natur selbst – je nach Überzeugung.
Bei allem Dank dürfen wir aber in unserer Zeit nicht die Verantwortung und das Engagement für eine weltweit gerechte Verteilung der Nahrung vergessen.

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Was werden denn da die Leute sagen?

Hl. Petrus und Hl. Paulus

Hl. Petrus und Hl. Paulus

Du bist Petrus,
und auf diesen Felsen
werde ich
meine Kirche bauen

(Mt 16,18)

„Lass die Leute reden!“ Die Ärzte haben der jungen Generation aus dem Herzen gesprochen. „Was werden denn da die Leute sagen?“ Dieser oft gehörte Einwand kann Leute auf die Palme bringen. Denn dieser Satz zeugt wenig von eigenständiger Meinung, von selbständigen Entscheidungen und persönlicher Verantwortung. Gerade diese Selbständigkeit aber ist es, die eine wahre Persönlichkeit ausmacht.
Eine derart persönliche Stellungnahme fordert Jesus auch von seinen Jüngern: „Für wen haltet ihr mich?“ Petrus wurde so gefragt – und auch Paulus, der Zeltmacher aus Kleinasien legte mehrfach Zeugnis seines Glaubens an den Messias ab.
Jesus verlangt auch von uns ein persönliches Bekenntnis: „Für wen haltet ihr mich?“

(hier die Predigt zum Hochfest)

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Die Hand Gottes

Die Hand Gottes

Gott hat seinen Sohn
nicht in die Welt gesandt,
damit er die Welt richtet,
sondern damit die Welt
durch ihn gerettet wird
(Joh 3,14)

Wir Menschen vermuten Gott dort, wo er für uns erfahrbar wird, wo wir ihn erleben. Wo bekomme ich IHN in dieser Welt zu spüren, wo kann ich IHN erahnen?
Einer hat sich in einer entscheidenden Situation seines Lebens tatsächlich von Gott an der Hand genommen gefühlt. Diego Armando Maradona – Sein legendäres Handspiel, vom ihm selbstherrlich als „Hand Gottes“ …
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